HUNDEHEIMAT
- Aus Liebe zum Hund

Tierschutz geht uns alle an!

Das es das Wort Tierschutz überhaupt gibt, ist mitunter die größte Blamage, die der Mensch in dieser Welt je geschaffen hat. Seid es das Internet gibt, macht sich überhaupt erst bemerkbar, wie sehr die Tiere unter uns Menschen leiden müssen. Ich gehe hier mal näher auf den Hund ein. Im Ausland gibt es Straßenhunde, das hat jeder schon einmal gehört. Doch unter welchen Bedingungen und erbärmlichen Verhältnissen diese Hunde dort leben, ist vielen garnicht bewusst. Besonders in Ländern wie Rumänien, Bulgarien, Ukraine, Tschechien und Ungarn ist es besonders schlimm. Aber auch Russland, Serbien, Sibirien und nahezu alle Mittelmeerländer sind für Hunde keine Heimat, sondern ein Ort des täglichen Kampfes um Leben und Tod. Aufgrund mangelnder finanziellen Mittel (auf die ich gleich noch eingehen werde), können die Straßenhunde nicht kastriert werden, was folglich zu einer Überpopulation führt. Somit ist der Straßenhund im Ausland eine Plage, der Krankheiten und Dreck verbreitet. Leider können viele Menschen kein Mitleid mit Ihnen haben, geschweige denn eine Symphatie zu Ihnen aufbauen, denn Ihnen wird als Kind schon erklärt, dass die Hunde dreckig und abartig sind, dass sie Krankheiten verbreiten und das man sich von Ihnen fernhalten soll. Genau deswegen sind die Straßenhunde auf sich selbst gestellt. Durch die fehlende Tierliebe der Landsbewohner fallen die Hunde oft Quälerein zu Opfer, die wirklich bestialisch und grausam sind. So ist es in Weißrussland z.b. Brauch, hunde breitbeinig zu fesseln und auf den Hund einzuschlagen bis er stirbt. Diese brutale Tat wird von Kindern vollführt, aus Spaß. Gewinner ist, wessen Hund als erstes stirbt. In Yulin findet jedes Jahr ein Hundefestival statt, von dem wir denken mögen, es sein ein Fest zu Eehren des Hundes. Jedoch aber werden dort Hunde lebendig angezündet, damit das Tier einen Adrenalinauschuss erlebt, wodurch angeblich das Fleisch zarter werden soll. Die Hunde werden anschließend gekocht und gegessen. Das Fest geht ungefähr neun Tage. Währenddessen werden 10.000 Hunde und Katzen verspeist.


Das bestialische daran , ausser die Art von Schlachtung selbst, ist die Haltung vorab. Den Hunden werden alle vier Beine gebrochen, damit Sie nicht wegglaufen können. So vegetieren die Hunde Wochen bis Monatelang unter grausamen Bedingungen zu Hunderten in kleinen Käfigen, aufeinander gequetscht. Damit es nicht zu Beißvorfällen kommt, wird Ihnen das Maul so fest abgeschnürt, dass es teilweise sogar abstirbt. Kein Hund geht ohne Schläge und brutale Mißhandlungen durch die Hände der Händler.Tierschützer protestieren seid Jahren gegen dieses Festival, doch im asiatischen Raum ist es ein Teil der Kultur, so mit den Tieren umzugehen und diese auch zu essen.


In jedem Land, in dem es Straßenhunde gibt, gibt es Tierheime und Tötungsstationen. Die Tierheime werden von Tierschützern teilweise ehrenamtlich geleitet, es gibt aber auch staatliche Tierheime, welche man aber nicht mit unseren hier in Deutschland vergleichen kann. Es fehlen Gelder, um Zwinger zu bauen um genug Hunde unterzubringen und sie vor den Gefahren der Straße und den Menschen dort zu schützen. Jede Ortschaft, in der es einen Bürgermeister gibt, ist laut Gesetzt dazu verpflichtet, einen gewissen Betrag ( je nach Steuereinkünften oder vorhandenen finanziellen Mitteln) zur Verfügung zu stellen, um das „Problem Straßenhund“ in den Griff zu bekommen. Würden alle Gelder, die für die Kastrationsprojekte vorgesehen sind, auch da hin fließen wo es hin soll, hätte man sicherlich das Problem der unkontrollierten Verbreitung seid mehreren Jahren im Griff.


Tatsächlich aber ist es so, dass kurrupte Polizei, Hundefänger, geschmierte Bürgermeister und diverse andere Menschen aus der eigendlich verantwortlichen Reihe sich die Gelder einheimsen und absolut nichts in die Hunde und deren Versorgung investieren. Das Ergebnis dieser Heuchelei sieht man besonders in Rumänien, in den staatlichen Tierheimen. Dort leben auf 20 qm meistens 60-80 Hunde. Hunde sind in solch einer Gefangenschaft wahre Nervenbündel, panisch, aggressiev und ängstlich, da es absolut nicht Ihrer Natur entspricht, in solch großen Rudeln gefangen zu leben. Wenn es Futter gibt (welches meist aus eingeweichtem, trockenem Brot besteht und den Abfällen diverser Fastfoodrestaurants) wird das einfach in die Käfige geworfen. Man muss soetwas noch nie gesehen haben, um sich auszumalen, was passiert, wenn man hungernden Raubtieren etwas Futter in die Mitte wirft. Die dabei entstehenden Beisserein, führen zu sehr extremen Verletzungen und und die daurch entstehenden Entzündungen auch zum Tod. Teilweise liegen dort verweste Hunde, halb zerfressen am Boden, oder die Hunde plagen sich mit eitrigen Entzündungen und vegetieren dort vor sich hin. Jegliche Medizinische Hilfe fehlt.

Tierschutzvereine arbeiten seid Jahren bis über ihre Grenzen hinaus daran, im Ausland das Leben für die Hunde besser zu gestalten. Ein Beispiel dafür ist zb. Die Smeura aus Rumänien, ein Tierheim das momentan um die 6000 Hunde beherbergt. Ehrenamtliche Mitarbeiter kümmern sich täglich um die vielen Hunde, die auf ein Zuhause und eine Familie warten, in der Sie die Chance bekommen, ihre Vergangenheit zu vergessen. Die Vergangenheit liegt direkt nebenan: Die Tötungsstation. Es gibt allein in Rumänien beinahe mehr Tötungsstationen, als es Auffangsstationen für Hunde gibt.

Für diejenigen, die nicht wissen, was eine Tötungstation ist; es ist wohl der grausamste Ort, an dem ein Hund je gewesen sein kann. Es sind teilweise dunkle Bunker, Veließe, Keller oder die Hunde werden einfach in Holzkisten gesteckt und gestapelt. Es gibt tragende Hündinnin, die dort Ihre Welpen bekommen und selbst so abgemagert sind, dass sie diese garnicht ernähren können. Die Humane Euthanezie (Einschläferung durch Narkose mit anschließender Injektion eines Nervengiftes, das den Hund ohne schmerzen schlafen lässt) gibt es dort nicht, es wäre zu kostenintensiev. Die Hunde werden dort erschlagen, erhängt oder einfach ausgehungert.


Ich habe schon von Fällen gehört, in denen die Hunde mit Elektrizität zu Tode geschockt wurden. Diese Stationen sind die Mülldeponien für Tiere. Aber auch hier verdienen die Menschen Geld damit, denn das Geld, was den Hunden eigendlich zu Gute kommen sollte, welches für medizinische Versorgung und ein Recht auf Leben stehen sollte, fließt den Tötern als Lohn in die Tasche. Denn es ist viel günstiger, einen Menschen einen monatlichen Lohn zu zahlen, dafür, dass er Hunde tötet ohne Kosten zu verursachen, als tausende Hunde zu retten, zu versorgen und sie täglich artgerecht zu ernähren. Doch wie kommen diese Hunde überhaupt dahin und was sind das für Menschen, die es übers Herz bringen, Hunde dort abzugeben? Es ist tatsächlich ein Beruf; Hundefänger. Auch diese verdienen Ihren Lohn damit, Hunde zu jagen und grausam  zu fangen, Mit Schlingstangen bei denen sie gewürgt werden. Dieses Trauma wird ein Hunde warscheinlich nie vergessen können. Auf jeden Hund ist ein sogenanntes Kopfgeld ausgesetzt. Auch das ist immernoch günstiger, als zum Schutz des Hundes zu handeln.


Regelmäßig fahren die Tierschützer in diese Stationen und kaufen Hunde frei. Dabei haben Sie die Qual der Wahl, den meist können von den 200-400 dort untergebrachten Hunden nur 5-10 gerettet werden, mehr Plätze sind im Tierheim nicht frei. Also läuft der Tierschützer dort durch die Gänge, wird beobachtet von hundertden Hundeaugen, die Ihn Qualvoll und traurig ansehen. Und er muss nun entscheiden, welche Hunde leben dürfen und welche nicht. Diese Hunde werden freigekauft, andere Hunde können monatlich bezahlt werden, damit Sie am Leben bleiben und nicht sterben müssen. Genau damit verdienen die falschen Leute Ihr Geld. Dieses ganze System birgt ein riesige Gesetzeslücke, ander leider kein deutscher Tierschützer etwas ändern kann. Versuche, Politiker umzustimmen, sind seid Jahren erfolglos, auch weil es noch viel zu wenige Menschen sind, die sich für die Hunde erheben. Solange überall auf der Welt, Menschen die einen Hund aufnehmen wollen zum Züchter gehen und sich einen „produzieren“ lassen, solange werden viel zu viele Hunde vergebens auf Ihre Chance warten. Dieses System der Hundefänger, Tierheimen und Tötungstationen gibt es in jedem Land, das mit Straßenhunden zu tun hat, auf der ganzen Welt. Millionen von Heimatlosen Hunden, die jeden Tag auf sich gestellt sind und jeden Tag ums Überleben und gegen den Menschen kämpfen, sind nur entstanden, weil der Mensch begonnen hat, verschiedene Züchtungen zu vollziehen. Dadurch ist den Menschen eine bestimmte Rasse wichtig geworden oder es wurden eben bestimmte Merkmale bevorzugt. Der sogenannte „Hundetrend“ der stets wechselt, lässt die Tierheime jährlich zusammenbrechen. So haben z.b. tausende Menschen sich nach der Kultserie „Game of Thrones“ sich von Züchtern Wolfshunde produzieren lassen, die aber nach wenigen Monaten dann in Tierheime abgegeben worden, da diese Rasse als unerfahrener Mensch kaum zu bändigen ist. Diese Tiere gelten als unvermittelbar, und werden nach gewisser Zeit eingeschläfert. Das passiert auch hier in Deutschland. In Amerika ist man mittlerweile bei der Gaskammer gelandet, ungefähr zwanzig Hunde werden in einen Raum getrieben in dem sie eingeschlossen werden und dann anschließend einen qualvollen Erstickungstod erleiden. Was unsereins niewieder passieren lassen möchte, da wir aus den Greultaten aus der Vergangenheit gelernt haben, wird an den Hunden und Katzen einfach vollstreckt. Und unternehmen kann niemand was. Denn solang auf der ganzen Welt das Tier im Gesetz als Gegenstand gilt und nicht als fühlendes Wesen, kommt den Tieren kein Schutz zu, der Ihnen dieses Leid ersparen würde.

Solange der Mensch denkt, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.


Für die Europa oder Weltmeisterschaft des Fussballs, die immer in einem anderen Land stattfindet, werden die Straßen „aufgeräumt“. Dazu verteilen die Hundefänger überall Giftköder und sehen dabei zu, wie diese Hunde erbärmlich innerlich verbluten und förmlich verrecken.

Eingesammelt werden die Leichen mit einem Bulldozer und in eine Grube zu Verbrennung geworfen. Auch gegen diese groteske Untat protestieren die Tierschützer vergeblich.

Der Tierschutz besteht hauptsächlich aus Niederlagen, aus Leid und sehr viel Trauer. Rettet man das Leben eines Hundes, so trägt man doch zu dieser korrupten Welt und Ihrer Machenschaften bei. Man hat durch den Freikauf dieses einen Hundes eben auch diesen Leuten Ihren Lohn finanziert. Uns Tierschützern sind die Hände gebunden, es ist für uns alle das wichtigste das sich das Leben für eben diesen Hund ändert, doch stehen wir in der Zwickmühle, ebengleich in diesem System drin zu stecken und irgendwie die falschen mitzufinanzieren. Die meisten finanzieren die Rettung und die sehr oft notwendigen tierärztlichen Behandlungen aus eigener Tasche und sind auf Spendengelder angewiesen. Wurde z.B. ein Hund in Rumänien aus der Tötungsstation befreit und der Verein konnte erfolgreich eine Pflegestelle in Deutschland ausfindig machen (Pflegestellen beherbergen und versorgen die Hunde solange bis sie ein Zuhause gefunden haben, meist ebenfalls ehrenamtlich) muss der Hund in Quarantäne genommen werden und erhält zeitgleich seine Impfungen, seinen Parasitenschutz, seine Papiere und seine Kastartion durch eine Op, die von einem Tierarzt vorgenommen wird. Wenn der Hund gesund ist und keine weiteren Behandlungen notwendig sind, darf der Hund ausreisen. Dafür wird ein Transport gebucht, bei dem sowohl der Fahrer als auch der Platz im Transport bezahlt werden muss. Wenn man hier alles zusammen auf eine Rechnung stellt, liegt man aufgrund günstiger Auslandspreise immerhin noch bei 400-500 Euro, und das obwohl keine weiteren Behandlungen nötig waren. In den meisten Fällen aber sind die Hunde erkrankt. Entzündete Augen,  Parasitenschäden oder Hauterkrankungen, Herzfehlern oder gar schwere Krankheiten treiben die Rechnung ins unermessliche. Die Schutzgebühren, die die Vereine für Hunde verlangen liegen so bei 300-380 Euro. In den Mittelmeergebieten müssen sogar Flüge für die Hunde gebucht und bezahlt werden. Es ist grausam, das aufgrund finanzieller Mittel manchen Hunden einfach nicht geholfen werden kann und diese ihrem Schicksal überlassen werden müssen. Viele Straßenhunde werden kastriert und dann auf die Straße zurückgesetzt, wenn Sie gesund sind. Es mangelt einfach an Platz.

Die nächsten Steine werden von Ämtern in den Weg gelegt. Diese sehen es garnicht gern, wenn Hunde aus dem Ausland einreisen um hier vermittelt zu werden, was aber leider auf den illegalen Hundehandel zurückzuführen ist. So werden gerne reinrassige Welpen im Internet zu günstigeren Preisen angeboten und meist aus leerstehenden Wohnungen, aus dem Kofferraum heraus oder auf  Bauernhöfen aus Stallboxen verkauft. Dabei sind die Elterntiere nicht zu sehen, diese liegen seid Jahren meist in kleinen Käfigen, mit bis zu hundert anderen Rassetieren gestapelt in Kellerräumen. Schalldicht und ohne Tageslicht werden diese Hündinen immer wieder geschwängert, damit sie neue und viele Rassewelpen produzieren. Die Muttertiere sind physisch wie psychisch in einem katastrophalen Zustand, sind voll von Kot und Urin und teilweise so schwer krank, das sie kurz vorm Tode sind. Die Welpen nehmen sämtliche Keime und Bakterien der Umgebung und der Mutter auf und sind meist kurz nach der Vermittlung tot oder beschaffen Ihren neuen Haltern eine mehrstellige Rechnung in der Tierklinik. Seid Jahren warnt die Behörde, der Tierschutz und sogar die Medien vorm Kauf socher Welpen und doch boomt das Geschäft mit den Rassewelpen.

Es ist der Egoismus des Menschen, das Eingreifen in die Natur und der Leichtsinn, mit dem der Mensch seine Umwelt zerstört und für großes Leid in der Tierwelt verantwortlich ist.

Das tragen der modernen Pelzkragenjacken ist eines der grausamsten Beispiele dafür;  

90% dieser Pelze stammen von den Hunden aus dem Asiatischen Raum. Diese Hunde liegen in Gitterkäfigen, ohne festen Boden und vegetieren dort ihr grausames Leben vor sich hin, nur damit Ihnen am Ende das Fell mit Haut bei lebendigem Leibe abgezogen wird. Diese Hunde leben danach meist noch, werden aber nicht getötet, sondern auf einen Haufen geschmissen um dort zu krepieren. Ob man nun zum Züchter geht und einen Hund bestellt, oder eine Pelzjacke trägt, oder günstig an reinrassige Welpen rankommen möchte, oder ob man einfach wegschaut, all dies trägt zu dem Leid  bei, dass es diesen wundervollen Geschöpfen auf unserer Erde sehr schlecht geht.


Dieser Text dient zur Aufklärung und darf gerne verbreitet werden!